Es schlummert friedlich in der Tasche,
es schreit und es beschwert sich nicht.
Sein Dasein hast du schlicht vergessen,
weil’s deinem Alltag nicht entspricht.
Es bittet dich nicht um Applaus,
Ruhm und Berühmtheit - nicht sein Stil.
Es spielt auch nicht mit deinen Ängsten,
weil es dich nicht bedrängen will.
Es füllt dich nicht mit Schuldgefühlen
und schiebt die Zweifel sachte weg.
Es fühlt sich an wie große Ehre,
dabei ist’s gar kein Privileg.
Es kommt zu dir, jedoch nicht plötzlich.
Geduldig wartet es auf dich.
Wenn du es willst, sende ein Zeichen -
ein kurzes Nicken lediglich.
Und dann wird’s seltsam warm, gemütlich,
ein kleines bisschen leicht und weit.
Ein stiller Zauber wird vollzogen.
Na? Traust du dich? Bist du bereit?
Und Stück für Stück kommt deine Freiheit.
Die Wände fallen nach und nach.
Du siehst die Welt in and’ren Farben.
Du atmest wieder. Du bist wach.
Bist du dir immer noch nicht sicher
was du da in den Händen hältst?
Es ist ganz einfach - die Liebe,
nicht für die and’ren, für dich selbst.
Kommentar hinzufügen
Kommentare