Man sagt, die Zeit heilt langsam Wunden,
Doch das hat sie noch nie getan.
Ich glaub’ nicht dran, auch wenn ich hoffe
Und es nicht sein lassen kann.
Was einst zerbrach, wird nie mehr ganz,
Egal, wie sehr ich’s gerne hätte.
Die Scherben bringen keinen Glück
Und sind des Glückes Ruhestätte.
Ich lege sie in ehrerbietigen Gefäßen,
Das ganze Gut, bis auf das letzte Stück,
Auf den Kamin, dort wo die Fotos stehen -
So blicke ich gelegentlich zurück.
Was war, das kann man nicht mehr greifen.
Doch tief in mir die Angst vor dem Erwachen.
Oder bin ich längst wach und muss erkennen
Die längst vollendeten Tatsachen?
Es liegt nicht mehr in meiner Hand,
Die Zeit lässt sich nicht wiederholen.
Und auch wenn’s schmerzt, ich mach den Schritt
Nach vorn - auf meinen abgeschürften Sohlen.
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